Der „Interreligiöse Dialog“ stellt u.a. eine Projektaktivität im Rahmen von Krems Interkulturell dar, dessen Schwerpunkt auf der Förderung von Begegnung und Austausch der Glaubens- und Religionsgemeinschaften in Krems liegt.

Etwa 4mal pro Jahr finden unter der Anleitung von Dr. Maria Schwingenschlögl und Dr. Helgard Rodriguez (2 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen) moderierte Gesprächsrunden, Veranstaltungen sowie Exkursionen für Angehörige verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen statt. Die Dialoge, Veranstaltungen und Ausflüge in einer Atmosphäre der gegenseitigen Akzeptanz und Wertschätzung sind für alle Interessierten zum Kennenlernen offen.

Broschüre zur Wanderausstellung
Religiöse Vielfalt in Krems

Broschüre

In dieser Broschüre sind die gesammelten Eindrücke der abgeschlossenen Wanderausstellung sowie die vielfältigen religiösen und kulturellen Zugänge zum Glauben dokumentiert. Die Broschüre liegt u.a. im Magistrat Krems zur freien Entnahme auf bzw. ist bei Interesse unter 0676/840803213 oder office@krems-interkulturell.at anzufordern.

  • Abschlusspräsentation im Magistrat
  • Abschlusspräsentation im Magistrat
  • Abschlusspräsentation im Magistrat

 

 

  • Abschlusspräsentation im Magistrat
  • Abschlusspräsentation im Magistrat
  • Abschlusspräsentation im Magistrat
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Religiöse Vielfalt in Krems

Wanderausstellung

 

Je vielfältiger und bunter die Welt wird, umso wichtiger ist es, dass man einander kennenlernt.

Das Projekt Interreligiöser Dialog im Rahmen von Krems Interkulturell hat die verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften in Krems zur Gestaltung einer Wanderausstellung eingeladen, um die religiöse Vielfalt sichtbar zu machen.

Der Austausch zwischen Menschen verschiedener religiöser Weltanschauungen hatte zum Ziel, mehr über andere Religionen zu erfahren oder für andere Glaubenspositionen Verständnis, Respekt und Akzeptanz zu entwickeln. Jede Religionsgemeinschaft in Krems konnte ihren „Steckbrief“ auf Pinnwänden gestalten, die von Krems Interkulturell zur Verfügung gestellt wurden. 

Dieses Projekt wurde im Mai 2018 mit einer Auftaktveranstaltung in der Pfarre St. Veit begonnen. Zur Förderung des interreligiösen Dialogs „wanderte“ die Ausstellung in jedes Gotteshaus bzw. in jede religiöse Einrichtung weiter, wo sie dann einem neuen Publikum präsentiert werden konnte. Die Übergabe der stets wachsenden Wanderausstellung erfolgte im Rahmen eines Gottesdienstes, eines Gebets oder einer Meditation, zu der öffentlich eingeladen wurde.

Die Abschlussveranstaltung der Wanderausstellung „Religiöse Vielfalt in Krems“ fand im Frühjahr 2019 in der Aula des Magistrates Krems in Anwesenheit des Bürgermeisters Dr. Resch statt, wo sie einige Wochen lang zu besichtigen war. Während der Sommermonate stand sie in der Pfarrkirche Stein St. Nikolaus und konnte somit auch den vielen Tourist*innen die religiöse Vielfalt von Krems aufzeigen.

Im Herbst 2019 wechselte sie in die Kirchlich-pädagogische Hochschule Wien/Krems auf den Campus Mitterau, wo sie den Professor*innen und Studierenden mit einem pädagogischen Konzept für die Arbeit mit Schüler*innen vorgestellt wurde. Die Schulklassen sowohl der Übungsvolksschule als auch das BRG Rechte Kremszeile nutzten dieses Angebot in großer Zahl.

 

  • Friedensstupa Grafenwörth
  • Rituale im Buddhismus
Exkursion / Ausflug

Friedens-Stupa in Grafenwörth

 

Am 14. September 2019 waren im Rahmen des Interreligiösen Dialogs alle Interessierten zur Besichtigung der neu errichteten Stupa eingeladen. Der buddhistische Mönch und Gelehrte Bop Jon Sunim erklärte die Rituale im Buddhismus  und die Besucher*innen durften die große Glocke, eine Spende aus Asien, schlagen, um für den Frieden zu bitten.
Der neu errichtete Stupa am Wagram soll ein Zeichen des Friedens in dieser idyllischen Umgebung sein. Alle Menschen, unabhängig von ihrer Konfession, sind eingeladen, hier Stille und Besinnung zu finden. Nach buddhistischer Auffassung bringt der Stupa allen Glück, die ihn im Uhrzeigersinn umrunden oder in seiner Nähe meditieren.

 

Iftaressen im türkischen Kulturverein
Begegnung / Austausch

Iftaressen (Fastenbrechen)

 

Der türkische Kulturverein organisierte im vergangenen Jahr ein Iftaressen, zu dem Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreter*innen der albanischen und bosnischen Kulturvereine eingeladen waren.

Iftar (Fastenbrechen) ist das Mahl am Abend, das während des Fastenmonats Ramadan von Muslimen nach Sonnenuntergang jeden Abend eingenommen wird. In diesem Fastenmonat ist es Muslimen untersagt, während des Tages zu essen und zu trinken.